7-Meilen-Stiefel
Eselsohren
Ahnentafel
Silbersee

 

 

 

 

 

 

 

 

Wahre Ruhe ist nicht Mangel an Bewegung.
Sie ist ein Gleichgewicht der Bewegung.
Ernst Freiherr von Feuchtersleben

 

 

 

 

Lauftagebuch 2010

29.4.   1,9 km     Zeit: 17 Minuten - das 2.Mal in diesem Jahr, dafür ging es gut

2.5.     3,3 km     Zeit: 30 Minuten - hurra, eine halbe Stunde durchgelaufen

5.5.    3,5 km    Zeit: 34 Minuten - ging heute schon leichter als letztes Mal

 

Kraftsport im Mai 2010

Leider läßt es die Zeit oft nicht zu, dass das Zwergerl es ins Studio schafft. Das ist bestimmt alles eine Frage der Gewichtung, aber meine Gewichtungen liegen eben an einer anderen Stelle. Das Training zielt schon lange nicht mehr darauf ab, möglichst viel Kraft aufzubauen, sondern darauf, so fit zu sein, dass auch ein längerer und schneller Trail mit meinem Hund für mich gut zu bewältigen ist. Da sind Muskelgruppen, die sich aufpumpen und schmerzhaft blockieren einfach sehr hinderlich. Nicht nur für mich, auch für Luca, weil er ausgebremst wird, wo er vielleicht auch einfach mal sein Tempo haben dürfte.

Also bin ich wieder back to the roots und trainiere nun die WKM Plan mit dem Theraband. Die meisten Übungen kann man recht gut nachempfinden. Die Wiederholungszahl ist hoch, Sätze liegen so bei drei plus ein Aufwärmsatz mit gut 20 Wdh. Das geht schnell, ist auch Zwischendurch mal drin und bringt mich nicht in Freizeitstreß. Jetzt im Sommer steige ich eh mehr aufs Laufen um, draußen sein macht mir mehr Freude. Im Winter schaue ich dann mal, ob es mich ins Studio zieht.

 

Zwergerls neuer Trainingsplan

 

Nun ist es also so weit, das Zwergerl hat einen neuen Trainingsplan. An dieser Stelle dem Anderl vielen Dank, der sich die Mühe gemacht hat und mir einiges zusammengesucht hat. So, nach einem Jahr war es dann doch ein bisserl langweilig mit dem WKM Plan - meine Lieblingsübungen sind auch im neuen Plan enthalten. Zudem ist der WKM Plan, zumindest in der Art wie ich ihn verfolgt habe, meinem Empfinden nach für Wettkämpfe ausgelegt, weil man mit ihm sehr schnell in die Maximalkraft trainieren kann. Das brauche ich im Augenblick aber nicht. Meine Zielsetzungen richten sich grad nicht an Wettkämpfen aus, sondern andere Dinge stehen im Mittelpunkt. Zudem verlangt die Arbeit von mir einen sehr flexiblen Plan - das Leben ist eben kein Ponyhof :-). Außerdem ist es kein gutes Gefühl, wenn bei dem normalen Spaziergang mit dem Hund die Muskeln nacheinander zumachen und laut DIS ROT brüllen.

 

Hier also mein angepaßter Trainingsplan:

 

 

Trainingseinheit 1, Oberkörper
================================

Brust:
* Kurzhantelfliege 3 Sätze 8-12 WDH
* Kurzhantelbankdrücken 3 Sätze 8-12 WDH
* KH-Schrägbankdrücken 3 Sätze 8-12 WDH

Rücken:
* Kurzhantelüberzüge 3 Sätze 8-15 WDH
* Latzug zur Brust,
(enger Untergriff) 3 Sätze 8-15 WDH
* Kurzhantelrudern 3 Sätze 8-12 WDH

Schultern:
* Seitheben Kurzhantel 3 Sätze 8-12 WDH
* Seitheben vorgebeugt
(sitzend) 3 Sätze 8-12 WDH

Arme:
* 2 Supersätze 8-12 WDH
Kabelcurls stehend beidarmig
Trizepsdrücken am Kabel



Trainingseinheit 2, Beine, Bauch
=======================================

Vorderer Oberschenkel:
* Sissy-Squats 3 Sätze 8-15 WDH
* Kniebeugen 3 Sätze 8-15 WDH
* Beinstrecker 3 Sätze 10-15 WDH

Hinterer Oberschenkel:
* Beincurl liegend 3 Sätze 8-15 WDH
* Gestrecktes Kreuzheben 3 Sätze 12-20 WDH

Waden:
* Wadenheben sitzend 3 Sätze 15-20 WDH
* Wadenheben Beinpresse 3 Sätze 15-20 WDH

Bauch:
* Bauchpressen (Crunches) 3 Sätze 12-30 WDH
* Beinheben liegend 3 Sätze 10-20 WDH


Beispielaufteilung:

Mo: TE1
Di: -
Mi: TE2
Do: -
Fr: -
Sa: -
So: TE1
Mo: -
Di: TE2
[...]

Kein Pyramidenprinzip. Das Gewicht wird bei jedem Satz beibehalten, die Wiederholungszahl nimmt durch die Ermüdung von Satz zu Satz ab. Keine Intensitätstechniken, jeder Satz bis zum korrekten Wiederholungsmaximum. Wenn mehr Wiederholungen als vorgegeben geschafft werden, das Gewichterhöhen.
 

 

Wir sind auch schnell wieder da...

Ja, so kann es gehen. Wir haben am dritten Tag unserer Reise die Pilgerwanderung abgebrochen und sind in diesen drei Tagen etwa ein fünftel der Gesamtstrecke gelaufen. Abzubrechen war die richtige Entscheidung. Klar geworden ist mir, dass pilgern etwas ganz Besonderes ist und ich habe im Kopf, dass ich im Frühling einen zweiten Anlauf für eine Pilgerreise nehmen will. Allerdings müssen manche Dinge komplett anders geplant werden.

 

Die Hunde

Einer der Hauptgründe für den Abbruch war der Zustand von Luca und Oskar. Beide Hunde waren so kaputt, dass sie schon am ersten Abend die Wärme im Körper nicht mehr halten konnten und zitterten wie Espenlaub. Obwohl Luca an der Leine war, damit er sich nicht völlig verausgabt, haben die paar kurzen Freilaufstrecken ausgereicht, um ihn zu erschöpfen. Zudem strengt Luca an der Leine laufen sehr an, weil mein natürliches Gehtempo einfach nicht sein natürliches Lauftempo ist - das ist für ihn auch noch eine psychische Belastung. Luca war heute morgen um die Schnauze herum völlig weiß vor Erschöpfung - und ich hatte vom Halten der Leine Blasen an den Händen (was jetzt nicht so schlimm gewesen wäre, denn die Blasenpflaster mit Heilungswirkung sind absolut genial).

Oskar haushaltet mit seiner Energie sehr viel besser als Luca, er trabt gemächlich vor sich hin und sein Trab entspricht unserem Schritttempo. Dennoch waren auch für ihn die 23 km pro Tag äußerst anstrengend, so daß der kleine Oskar-Hund kaum noch die Augen aufhalten konnte.

 

 

Beiden Hunden taten die Beine weh und die Pfoten wohl auch. Hinzu kam bei Luca noch, dass er die ganze erste Nacht so entsetzlich gefroren hat und laufend zitterte und sein Bauch von dem Brustgeschirr vollkommen wund war.

 

 

Oskar ist kleiner, er kuschelte sich im Zelt einfach mit in die Schlafsäcke, aber ruhig geschlafen hat er wohl nicht. Immer wieder stand er ratlos da, bis er dann heute morgen, in einem kurzen Moment, fast panisch an mich drängelte: Laß mich bitte in den Schlafsack und in die Arme rein. Marco war in der zweiten Nacht für Luca so lieb, auf seinen Schlafsack zu verzichten, so daß Luca wenigstens heute in der zweiten Nacht, ruhig und wohlig grunzend tief schlafen konnte.

 

Das Gepäck

Es gibt die Faustregel, dass man nicht mehr als 10% des Körpergewichts bei so einer Wanderung auf dem Rücken haben sollte. Diese Regel haben wir, dadurch, dass wir uns selbst versorgen wollten, nicht befolgt: Marco trug 25% und ich so 20% des eigenen Körpergewichts mit. Trafen wir andere Pilger oder Wanderer wurde sehr schnell klar, dass ich mehr Gewicht auf dem Buckel hatte, als so mancher Kerl. Und Marco erst recht. Dadurch, dass sich das Hundefutter reduzierte und Marco mir komplett die Lebensmittel abgenommen hat, um mich zu entlasten, trug ich ab heute ein bisserl über 10%, aber doch deutlich reduziert. Heute wurde es dann zumindest für mich leichter. Für Marco wurde es jedoch viel schwieriger, denn sein Rucksack riß an der Hüfthalterung vollständig aus, so dass er die 18 kg die ganze Zeit nur auf den Schultern hatte. Das ist eine enorme Zusatzbelastung.

 

 

Zelten

Es ist überhaupt nicht, ratsam, eine Pilgerreise mit einem zwar leichten, aber normalen Zelt anzutreten. Zum einen ist es um diese Jahreszeit morgens um vier im Zelt so kalt, dass man einfach friert. Das hat wiederum zur Folge, dass man in den gleichen Klamotten schläft, in denen man ohnehin den ganzen Tag schon gelaufen ist. Mir selbst war nicht bewußt, WIE wichtig eine Dusche nach so einer Anstrengung ist. Nicht nur, weil man sich danach wieder wie ein Mensch fühlt, sondern weil eine warme Dusche auch den ganzen Körper und vor allem die Muskulatur entspannt. Wild Campen, so wie wir es gemacht haben, ist hier noch einmal eine ganz besondere Anstrengung. Wir suchten uns heimlich eine Stelle, an der uns keiner sehen konnte und schlugen unser Zelt auf. Welche Orte wir wählten, behalte wir wohl lieber für uns. Aber wenn man sich vorstellt, dass man eben nicht einfach auf die Toilette kann, wenn man möchte, daß man sich nicht einfach einen heißen Kaffee oder eine Suppe machen kann, weil einen ja keiner sehen oder hören darf, wenn man sich nicht mal waschen kann - hier ist bei mir eine Grenze erreicht, von der ich nicht wußte, dass sie für mich soooo existent ist. Ich dachte im Vorfeld, dass man sich eben umzieht, sich ein bisserl Wasser warm macht und sich dann wäscht. Geht aber nicht, weil man mit dem Zeltaufbau ja warten muß, bis es dunkel wird und das Zelt gleich in der Früh wieder abbauen muss. Außerdem war es durch die Schwere des Gepäcks so, dass wir einfach nicht genug Wasser hatten. Allein die Hunde brauchen ja das Wasser, wenn sie ihr Fressen bekommen.

Die Klöster wiederum so gesetzt, dass man eben wirklich immer Strecken von 23 km vor sich hat, um dort hinzukommen. Bedenkt man dann noch das Gepäck und die Müdigkeit der Hunde ist das so ein absolutes NoGo. Hier haben wir einen gravierenden Fehler gemacht: es wäre sinnvoll gewesen, im Vorfeld Pensionen zu suchen und die Klöster anzurufen, ob man mit Hund Einlaß bekommt. Wir sind davon ausgegangen, dass die Hunde ohnehin nicht in die Klöster kommen und haben aus diesem Grund sogar die Pilgerpässe zu Hause gelassen. War ein Fehler! Manche Klöster nehmen durchaus Pilger mit Hund auf, so dass wir die Möglichkeit gehabt hätten, im Kloster zu schlafen und zu frühstücken. Ein Manko daran ist, dass man bis 18.00 Uhr dort sein muß, weil sonst die Schotten dicht sind. Und das geht mit den Hunden fast nicht, die brauchen ihre Pausen. Da beißt sich dann der Fuchs in den Schwanz.

 

Der Pilgerweg

Wir haben in den zwei tagen gut 50 km zurückgelegt. Die Strecke ist wirklich wunderschön zu laufen und sehr gut beschildert. Die blauen Schilder mit den leuchtenden Pilgermuscheln lachen einen schon von weitem an. Die Menschen, die man trifft, sind unglaublich lieb. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die uns ihren Segen gegeben haben, die mit uns waren, die mit uns gefühlt haben und uns geholfen haben. Ein Pilger zu sein ist ein ganz besonderes Gefühl. Es ehrt einen und die Menschen, die wir trafen gaben uns das Gefühl, dass wir stolz darauf sein dürfen, Pilger zu sein. DANKE!

 

 

So schön die Tour auch ist, sie ist kein Spaziergang. Auch wenn die Wege sehr gut zu begehen sind und wirklich, wer glaubt das, durch die völlige Abgeschiedenheit führen, ist der Weg anstrengend. Das soll er ja auch sein, man muß sich nur darauf einstellen. Es ist kein Wunder, dass viele Menschen verschenken, was sie nicht brauchen und heute morgen hätten wir das gleiche getan. Tütensuppen, Campingkocher und Kartusche, eine Regenjacke zu viel - das alles war heute morgen aussortiert und sollte auf andere Besitzer übergehen. Überflüssige Kleidung hätten wir heute auch verschenkt, besser gesagt ich, denn ich hatte ein Shirt und eine Bluse zu viel dabei.

Die Strecke von 250 km ist allerdings sehr lang, wenn man eine zeitliche Begrenzung hat. Wegen der Hunde hätten wir die nächsten Tage die Strecke auf 15km - 17 km reduzieren müssen. Das hätte aber auch bedeutet, dass sich unsere Wanderzeit von heute weg von sieben weiteren Tagen auf 13 bis 15 erhöht hätte - ein Leertag wäre hier nicht eingeplant gewesen. Das war für uns nicht machbar.

 

Das Fazit

Der Pilgerweg ist für mich nicht gestorben. Aber er wird anders geplant. Die Strecke, die wir jetzt gelaufen sind, müßte man, wenn man bei 10 Tagen bleiben will, gut mit dem Rad machen können. Das ist immer noch anstrengend, aber die Wege waren gut befahrbar. Zumindest so weit wir gekommen sind. Da aber Radeln eine übliche Pilgerweise ist (es gilt zu Fuß, mit dem Rad oder zu Pferd) denke ich, dass die Wege weiterhin befahrbar wären. Ein Fahrrad mit Anhänger für die Hunde, so daß kein Hund die ganze Strecke laufen muß und hinten drin schlafen kann, wenn er will, wäre wohl die richtige Lösung. Ein Hund braucht am Tag eben 16 Stunden Schlaf.

Zu Fuß würde ich mit den Hunden eine kürzere Strecke wählen - etwa 150 km. Welcher Weg sich dazu anbietet muß man dann eben kucken. Und im Vorfeld mögliche Stationen notieren und erfragen. Die Pensionen sollte man kennen.

 

So ist der Pilgerweg nicht aufgehoben, nur aufgeschoben. Und scheitern gehört zum Versuchen.

 

 

Wir sind dann auch mal weg...

...so wie viele andere tausend auch. Wahrscheinlich ist der spanische Camino inzwischen eher eine Fußgängerzone. Aber, nein, es stört mich nicht, dass Pilgern im Augenblick ein echter Hype ist. Und ich glaube nicht, dass der Münchner Jakobsweg derartig überlaufen sein wird.

Der Rucksack bringt es jetzt übrigens, nachdem alles drin ist, was man so braucht auf 14 bzw. 18 kg, das ist schon ein ganz schönes Gewicht. Mal sehen, wie lange es sich gut trägt. Eines ist jetzt schon klar, meine Schultern spüre ich morgen abend nicht mehr. Aber wie heißt es in einer Beschreibung: Pilgern heißt leiden. Nun, ich stelle mir einfach vor, es wäre eine Ruderhantel, dann trag ich den locker.

Und nun wünsche ich allen Zwergerlhausen - Lesern eine gute Zeit, viel Erfolg. Alle Eure guten Wünsche nehme ich mit auf den Weg. Vielen Dank Euch dafür. Ehrlich gesagt bin ich selber gespannt, ob ich das durchhalte.

 

Abmarsch am 16.8.08

Aufgrund der angekündigt schlechten Wetterlage haben wir beschlossen, unsere Abreise um einen Tag zu verschieben. Naß ist ja bedingt okay, aber man muß es ja nicht übertreiben.

Dafür sind die Rucksäcke zum großen Teil gepackt. Einer hat 9 kg und ist voll, der andere 16 kg, da hängt das Zelt dran.

 

4.8.08 Reiseliste Ergänzung

In den letzten Monaten pilgert ja anscheinend die ganze Welt - die meisten direkt nach Spanien. Der Vorteil ist, dass man eine ganze Menge Menschen fragen kann, auf was man denn so achten sollte. Nun wird unser Gepäck aufgestockt um eine Dose Hirschtalg, der für die Füße wohl absolut notwendig ist, weil man sich dann keine Blasen läuft, der Regenponcho bleibt zu Hause, denn wenn es wirklich mit Wind regnet, klappen diese dauernd nach oben und bieten keinen Regenschutz mehr. Zudem bietet es sich an, die Klamotten im Rucksack in Müllsäcke zu verpacken, damit sie auch bei Regenwetter trocken bleiben.

Die wichtigsten Utensilien werden jedoch übermorgen besorgt: der Pilgerpaß und die Jakobsmuschel. Ich hoffe doch sehr, dass wir diese beiden Gegenstände im Pilgerbüro bekommen werden. Denn ich ließ mir sagen, dass man auf jeden Fall als Pilger erkennbar sein sollte, dann helfen einem die Leute auch weiter.

So geht es nun langsam in die konkrete Vorbereitung. Als Abwanderungstag ist der 15.8.08 gedacht.

 

15.7.08 Reiseliste

Inzwischen haben wir eine Liste von den Dingen erstellt, die unbedingt mit müssen.

5.7.08: Einlaufen Teil II

Dieses Mal führte uns der Weg auf die Aueralm. Ein paar Eindrücke habe ich hier mal zusammengestellt.

Dafür steht inzwischen die Reiseroute fest und - jessas! - es werden ein paar Kilometer mehr. Wir planen nun ab München zu laufen, das sind nun gut 250 km bis Bregenz oder Lindau am Bodensee. Wer möchte, kann sich hier mal umsehen. Zudem gibt es auf dieser Seite sehr gute Informationen zum Höhenprofil der Route. Na, das wird was werden. Nun wird noch der Urlaub eingereicht und in drei bis sechs Wochen wird dann irgendwann der Aufbruch sein. Ich freu mich schon :-))

 

Einschub zur Fußball EM: Was tu ich hier eigentlich???

 

 

Ich laß das mal so stehen :-))

 

21. und 22. Juni 08: Einlaufen

Um uns ein bisserl einzulaufen, zogen wir Wahnsinnigen, die unsere 130 km runterlaufen wollen, gestern einmal in Richtung Berge davon. Es ging rauf auf den Blomberg - der ist stellenweise zwar schon recht anspruchsvoll, hat aber immer wieder sehr angenehme Wegstrecken dazwischen. Dennoch war ich sehr dankbar für die unzähligen Kniebeugen und Kreuzhebedurchläufe, denn meine Oberschenkel dankten es mir bei den steilen Wegstrecken. Es war eine sehr schöne und gelungene Tour, kann man nicht anders sagen, auch wenn wir einmal einen Abwärtsweg genommen haben, der uns eigentlich nicht nützlich war und wir dann den halben Berg wieder rauf sind. Auf diese Weise wurden aus den 500 hm, die wir laut Plan zurücklegten doch ein paar mehr.

Da keinerlei Muskelkater oder etwas Ähnliches zu spüren war, zogen wir heute gleich wieder zu einem ausgedehnten Spaziergang los. Zu Hause rechnete ich nach: es waren 7,2 km, die wir heute mal locker spazieren gelaufen sind. Und das mit Leichtigkeit, Spaß, Schwimmen und einer kleinen Kaffeepause auf der Oly-Alm. Das läßt sich doch ganz gut an....

Für nächstes Wochenende schwebt mir nun eine Wanderung ohne Berge vor, die in etwa einer Tagesetappe entspricht.

Ich wurde gefragt: Warum eigentlich so eine gezielte Vorbereitung - viele gehen einfach mal los. Ja, das stimmt, aber ich möchte die Tour ja genießen und nicht durchleiden...

 

Juni 08: Reisevorbereitungen Teil 2

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben... Damit wir möglichst nur angenehme Dinge erleben, beginnen wir schon mal vorzusorgen. Der gestrige Test bezog sich auf die Regentauglichkeit. Also, Leute, das ist keine bucklige Zitrone, das ist das Zwergerl mit Reiserucksack :-))

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und auch der Luca machte mit bei der Modenschau...

 

 

 

Juni 08: Urlaubsvorbereitungen Teil 1

So, nun steht sie an, die erste, seit Jahren gewünschte Pilgerwanderung. Geplant ist eine Wanderung über 139 km quer durch Bayern runter an den Bodensee. Tagespensum sind im Schnitt so 22 km pro Tag beladen mit Rucksack, Zelt und Hund. Ich rechne mit ca. sieben Tagen reiner Wanderzeit. Wo es schön ist werde ich einfach einen Tag bleiben und verweilen.

Die gedanklichen Vorbereitungen sind zum größten Teil abgeschlossen und hier schon einige Entscheidungen gefallen. Es ist sehr interessant, an was man alles denken muß. Die wichtigste Frage war die nach geeignetem Schuhwerk. Ich hab mich für meine uralten Treckingschuhe entschieden, die sehr bequem sind und super trittsicher. Jetzt braucht es nur noch neue Schnürsenkel und ein gutes Imprägniermittel für Jacken und Schuhe.

Was die sportliche Herausforderung angeht weiß ich diese gar nicht einzuschätzen. Es kann einfach werden oder auch sehr schwierig und anstrengend. Auf jeden Fall werde ich das Training nun den geplanten Herausforderungen anpassen. Die spontane Idee ist nun, das Lauftraining von einer aktiven Regeneration auf ein gezieltes Konditionstraining zu erweitern und den Kraftsport so anzupassen, dass die zusätzlichen Gewichte nicht zum Problem werden. Also viele Wiederholungen mit moderatem Gewicht steigend angesetzt. Den Trainingsplan an sich, den WKM Plan, werde ich wohl beibehalten, da er mir mit den KB- und KH- Einheiten ganz geeignet erscheint. Aber das wird noch überprüft. :-)) Außerdem werde ich mich noch damit auseinandersetzen müssen, ob es Sinn macht, die wöchentlichen Trainingseinheiten raufzusetzen, um den Körper an eine häufigere Belastung zu gewöhnen und dann ein bis zwei Wochen vor Beginn der Wanderung eine komplette Pause einzulegen.

Auf jeden Fall freue ich mich sehr auf die Wanderung, die Zeit der Stille und der Ruhe, das Abenteuer Wildcampen *hüstel* und den leichten Austritt aus der Zivilisation, reduziert auf das Nötigste, was man braucht.

 

Exkurs: Martin Wildauer - deadlift 380 & missed 400

So, Leute, wer einmal wissen möchte, wie Kreuzheben aussehen kann, der schmeißt jetzt einfach mal dieses Video an. Das ist ein ganz besonderes Zuckerl!! Martin, Deine Leistungen sind einfach herausragend!

 

 

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Zwergerlwachstum

 


Nachdem ich eine gute Weile mit Aikido meine körperliche Fitness trainiert habe und mir einige Jahre mit Yoga die Sehnen und Bänder geschmeidig hielt, zieht es mich seit kurzem tatsächlich in ein Fitnessstudio. Warum?

Das hing damit zusammen, dass ich zufällig mal an einem Steinhebestand vorbeikam und das unbedingt mal ausprobieren wollte. Bei meinem Debüt hatte ich das Glück, den Wettbewerb mit 110 kg zu gewinnen. Bei so einem Debüt wollt ich natürlich dranbleiben. Steinheben fetzt.

 

 

 

 

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Und was treibt das Zwergerl im Studio?
Nun, zu Anfang war natürlich eine gründliche Eingewöhnung angesagt. Erstmal alles kennenlernen. Aber dann, so ca. 3 Wochen nach Trainingsbeginn wurde schnell klar: ein richtiger Trainingsplan muß her.
 

2.5.08 Der Dumme ist immer der Depp :)

Also, das muß jetzt schon mal gesagt sein: Manche von Euch Jungs auf Bambams Corner haben schon einen Schalk im Nacken sitzen. Aber bütte, bütte, dann mach ich mich extra für Euch ein bisserl zum Deppen.

 

Ach ja, weil wir ja gerade dabei sind... Laufen geht auch übrigens ohne Hose. Zwar habe ich keine Ahnung, warum eine doch noch recht neue Hose plötzlich beschließt, dass der Gummizug jetzt weiter wird, aber meine Sporthose hat das beschlossen. Und so drehte ich meine Runde eben mit der Hose unter den Achseln. Kleiner Tipp für die, die es nachmachen wollen: am Besten stopft man, während man läuft, die Hose in den String, dann preßt man die Ellenbogen fest an die Seite und alle zehn Schritte zieht man die Jacke wieder über die Oberschenkel, damit ein bisserl mehr Halt da ist.

Viel Spaß!

 

1.5.08 Abweichungen

Bin heute mal vom normalen Trainingsplan abgewichen. An sich fahre ich nach wie vor meine gewohnte Aufteilung:

1. Tag Bankdrücken, Klimmzüge, Kniebeugen

2. Tag Kreuzheben, Rudern, Frontdrücken

und das alles 5x5.

Heute dachte ich mir, ich mach mal eine lockere Runde. 75% - 90% des Gewichts und dann KH 10x5 Wdhs., 3x8 FD und 3x8 Rudern.

 

25.4.08 Yihaaaa ;)

So geht alles seinen Weg- Heute morgen bin ich das erste Mal die Strecke, die ich mir als Anfängerstrecke gesetzt habe (ich schätze so zweieinhalb km) durchgelaufen. (Bis auf zwei Mal 10m: einmal, weil ich die Atmung beruhigen wollte, einmal weil ich den ipod vor dem Regen schützen wollte. Ein sehr geiles Gefühl.)

Auch im Studio geht alles seinen Gang. Steigern tu ich nur noch, wenn ich muß, nicht mehr, wenn ich kann. Damit liegt die Grundlage für mein Empfinden besser.

Die Häufigkeit teste ich jetzt grad aus - zweimal Laufen (Kardio), zwei Mal den Ganzkörperplan. Mal sehen, ob das ausreicht.

Und so bleibt nach dem heutigen Erfolg nur eines zu sagen: YIIHHHHHAAAAAA!!!!

 

13.4.08 Erweiterung mit Laufen

Das Zwergerltraining geht voran - Stück für Stück und es erfährt jetzt noch eine Erweiterung.
So mit der Zeit fiel mir auf, dass zwar die Kraft mehr und mehr wird, aber die Kondition irgendwie nachläßt, einfach, weil das Zwergerl nach dem Training zu faul ist, ihrem Hund noch hinterherzulaufen und auch keine Lust auf große Spaziergänge mehr hat.
Und so dachte ich mir, dass ein bisserl mehr Kondition nicht schaden kann und habe das Laufen wieder integriert. Allerdings nicht im Studio auf dem Fließband, sondern in der freien Natur. Das hab ich vor zwei Jahren schon gemacht und bin so immer eine dreiviertel Stunde gelaufen. Im Studio werde ich allerdings die Knie stärken müssen, denn sonst habe ich das gleiche Ergebnis wie vor zwei Jahren - jeder Schritt schmerzt.

Von der Zeit her werde ich das Laufen aber ein bisserl runtersetzen - so zwei bis drei Mal pro Woche gleich morgens eine halbe Stunde laufen. Mehr nicht. Es soll das Zwergerl ja nur so ein bisserl durchpusten.
Allerdings: eine halbe Stunde - hehe, das braucht noch ein bisserl. Letzte Woche stellte ich fest, dass ich keine viertel Stunde mehr durchhalte und Gehstrecken einbauen mußte. Aber gut, was solls, ich hab es schon einmal aufgebaut und werde es wieder aufbauen. Aber das Training an sich soll nicht darunter leiden.
Luca findet die Lauferei übrigens zum Kotzen - man kann es nicht anders sagen. Kein Stehenbleiben, kein Schnuppern, kein Häschen, kein Mäuschen - nur dieses dumme Gelatsche. :-))

 

31.3.2008

Vor einiger Zeit bin ich praktischerweise auf Kurzhanteldrücken umgestiegen. Wenn ein Trainingspartner nicht immer zur Verfügung steht und die Studioinhaber nicht wirklich begeistert sind, wenn die Scheiben von der Stange rutschen, weil man sie nicht mehr heben kann, dann dachte ich mir, dass die Kurzhanteln eine echte Alternative sein könnten. Das wurde mit dann auch mehrfach von ganz starker Seite bestätigt. Allerdings war ich sehr gespannt, ob das auch spezifisch genug ist, um auch in der Bank stärker zu werden. Nun, irgendwie bin ich wohl gewachsen, denn heute ging das Gewicht beim Bankdrücken schon sehr viel besser als bei meinem ersten Versuch. Der Spielraum ist hier bei mir wohl sehr gering - 2,5 kg mehr Gewicht können dazu führen, dass aus 5x5 mit Luft nach mehr zu 3 3 2 2 1 führen können. Heute gingen drei Sätze immerhin schon sauber durch. Paßt!

Etwas schwierig fand ich jedoch die Umstellung auf die Kurzhanteln. Die ersten beiden Trainingseinheiten waren eher ein Heranantasten. Die Hilfsmuskulatur vollführte einen wahren Eiertanz. In dem Augenblick, in dem ich sah, wie wacklig die Ausführung noch war, war ich sofort begeistert vom Kurzhanteldrücken. Fetzt! Die erste Runde war ein Herantasten mit ganz kleinen Gewichten - rauf bis 10 kg. Dafür dann 10x5, um wenigstens ein bisserl Volumen mitzunehmen. Aber danach war immer noch Luft. Inzwischen bin ich auf die größeren Hanteln umgestiegen, die nur minimal schwerer sind, aber ganz anders in der Form. Wieder ein vorsichtiges Herantasten. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

Und dann gab es noch eine Gratis-Stunde im NoGo-Training. Ein Typ aus dem Studio hat heute doch glatt die Gelegenheit nutzen wollen, einer Freundin von sich Kniebeugen zu zeigen. Hehe - ja, also, zuerst hole man sich zwei möglichst kleine Scheiben, die 1,25 kg, damit sie da ihre Fersen drauf parken kann. Klar, ist ja auch eine kleine Frau mit kleinen Füßen. Dann haut man ihr ein Handtuch in den Nacken, damit die Hantel nicht so schmerzt. Und dann.... legt man ihr die Hantel genau auf die Halswirbel. Man zwingt sie mit der leeren Stange zu 20 Wiederholungen mit 110° - 120°. Die arme balanciert auf den Scheiben rum, rutscht seitlich ab und hat mit dem Gewicht von 20 kg sichtlich zu kämpfen. Aber das reicht nicht. Jetzt knallen wir noch 10 kg je Seite dazu - Handtuch auf den Halswirbel und "Los mach". Außer "Aua" kam aber nicht viel aus der Frau raus. Sie rieb sich schon die Wirbel. Okay, dann runter auf 5 kg pro Seite - gleiches Spiel von vorne. Wir waren uns einig: wer solche "Lehrer" hat, hat hoffentlich auch eine gute Krankenversicherung. Auf jeden Fall haben die anderen viel Spaß ;-)

 

14.3.2008

Eine Kreuzhebeeinheit mit Tony. Tony ist leidenschaftlicher Anhänger des Trainingssystems Pitt Force unter der Regie von Nicole und Karsten Pfützenreuter.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass das Kreuzheben im Kreuz nicht sauber ist. Tony hat die Lösung schnell gesehen - eine Kopfsache - bei schwererem Gewicht halte ich die Hantel weiter von mir weg und wähle nicht mehr den kürzesten Weg, damit bleibt der untere Rücken nicht so gerade, wie er sein soll. Das war alles. Danke, Tony! Nebenbei konnte ich mal wieder seine Klimmis und Dips bewundern. Hier ein kleiner Einblick...

 

 

 

 

 

10.3.2008

Beim Kniebeugen war der Stand ja immer ein bisschen wacklig und ich wunderte mich sehr über Aussagen wie: Du mußt mehr Gewicht auflegen, sonst kommst gar nicht runter. Oder: das Gewicht ist über den ganzen Fuß verteilt. Ja, bei mir war es immer eher näher an einer Schiffschaukel als an einer sauberen Kniebeuge. Und ich probierte rum und rum: Stand verändert, Füße breiter - war auch alles gut, aber dennoch war es wacklig. Nun, dann versuchte ich einfach mal, die Hantel weiter unten am Rücken abzulegen. Und siehe da: Bingo, Stand stabil, Beuge tiefer, viel leichter wieder raufzukommen.

 

4.3.2008

Die Pausen während des Trains sind immer eine tolle Möglichkeit allerlei seltsame Dinge zu beobachten. Zum Beispiel heute: ein Held bei den Klimmzügen - klar, ne, nicht an der Maschine. Nein, frei mußte es sein. Also ran, raufhüpfen und "ZIIIIEEEEEHHHHHHEEEEENNNNNNNN". Mist, halbhoch. Also nochmal: raufhüpfen und "FFFEEEEESSSSSSSSSSSSSSSSTTTTTTTTTTTTTTEEEEEEEEEEEEEE" - nochmal halbhoch. Runterfallen lassen - ein Blick nach links, ein Blick nach recht zum Publikum... und dann, dann kamen sie, die kreisenden Bewegungen mit dem Arm. Mann, Leute, habt Ihr es gesehen, kann ja nicht gehen bei DEN Schmerzen. Im coolen Schlendergang zog er dann ab. Nur gut, dass ich mich gerade unauffällig auf meine Frontdrückstange ausruhte - sonst wäre mir vor Lachen das Teil wohl auf den Kopf geflogen.


19. Februar 2008

Nun bin ich doch ganz gut wieder ins Training eingestiegen und den Verlust aus den fünf Wochen Pause habe ich ganz gut wieder reingeholt. Beim Bankdrücken geht es nun neuen Werten entgegen, ebenso bei den Klimmzügen, beim Rudern und beim Frontdrücken. Beim Kreuzheben möchte ich nächstes Mal die alten Werte bestätigen, bevor es weiter nach oben geht - immer in 2,5 Kilo Schritten.

Das Kreuzheben ist ja im Prinzip die "direkteste" Vorbereitung auf das Steinheben - die Bewegung ist am ähnlichsten. Um das noch besser zu simulieren, suche ich mir jetzt immer die kleinen Scheiben aus und summiere diese zum Endgewicht zusammen. Der Vorteil ist, dass die Stange näher am Boden ist, immerhin soll ich ja letztlich den Stein bei 0 cm wegziehen. Auch lasse ich die Hantel jetzt immer den Boden berühren, damit ich den vollen Bewegungsablauf mitnehmen kann.

 

2. Februar 2008

Unfreiwillig habe ich einen vollen Monat ohne Training hinter mir. Nach der Lebensmittelvergiftung gaben sich Entzündungen die Hand und verließen mich nicht mehr. Den Höhepunkt war dann in der zweiten Januarwoche: doppelseitige Nebenhöhlenentzündung und Stirnhöhlenentzündung, Mittelohrentzündung beidseitig mit Wassereinlagerungen im rechten Ohr. Ich hatte Ohren wie Dumbo, der ganze Kopf war ein einziger Druck. Diagnose: sie haben es jetzt acht Jahre ohne Antibiotikum geschafft, jetzt nehmen Sie eines, sonst können sie Ihr Gehör verlieren. Beim Hörtest zeigte sich, dass das Mittelohr zum Glück noch nicht in Mitleidenschaft gezogen war. Nun, langsam dürften die Medikamente aus dem Körper raus sein. Zumindest habe ich jetzt das Gefühl, ich könnte wieder in Training gehen.

Es zeichnet sich nicht aus, eine Erkältung nicht vollständig abklingen zu lassen, ganz und gar nicht. Im letzten Jahr hatte ich so um die sieben hintereinander, bin immer sehr früh wieder ins Training eingestiegen. Und das Resultat ist nun: wieder fange ich wohl bei viel niedrigerem Gewicht wieder an.

Werde nun direkt wieder ins 5x5 einsteigen und mal sehen, wie das jetzt so aussschaut.


2. Januar 2008

Das neue Jahr hat angefangen und damit auch die Umstellung auf das 5x5 Prinzip, weiterhin mit dem WKM Plan. Nun, eigentlich sollte die letzte Einheit im alten Jahr noch unter 5x10 stattfinden und die Gewichte wollte ich bestätigen. Unfreiwillig wurde daraus 5x5 - die Lebensmittelvergiftung hat weite Kreise gezogen und ich kann sie nicht empfehlen. Dafür lief es gestern jedoch recht gut und es kann wieder aufgelegt werden. Das ist doch was!
 

Weihnachten 2007
Ja, so kann es gehen. Mitten im 5x10 Rhythmus trifft mich eine Pizza und mit ihr eine Lebensmittelvergiftung mit voller Wucht. Nun muß die Routine wohl ersteinmal zurückstecken, damit der Körper wieder hochkommt. Aber so ein Haferschleim als Heilig Abend Menü - das hat was, das kommt selten vor. Der alljährliche Weihnachtspunsch mußte auch einer gesunden Portion Coca Cola weichen. Auf ins neue Jahr!

 

Dezember 2007
Nun ist also der Dezember gekommen. Tatsächlich bin ich jetzt mit dem Volumen raufgegangen - 5x10 sollen es jetzt sein. Die letzten Monate waren dann doch ein paar schöne Steigerungen drin. Am besten funktioniert natürlich das Kreuzheben. Schwierig waren lange Zeit die Kniebeugen. Irgendwie war das eher ein sehr fremder Bewegungsablauf - und meistens klappte ich vorne zusammen. Aber dann kam Martin Wildauer die Moosbummerl besuchen und weihte die Moosbummerl in die Hohe Kunst der Kniebeuge ein. Seitdem ist es nicht mehr ganz so fremdartig und ich seh auch nicht mehr aus, wie ein Klappmesser, das ächzend versucht mit dem Hintern die Fersen zu erreichen. Nur mit dem Gewicht bin ich halt recht vorsichtig, solange der Bewegungsablauf nicht 100%ig sitzt. Ja, und ein ganz anderes Thema sind die Arme. Arme ist eigentlich ein viel zu stabiles Wort, Ärmchen trifft es besser. Und so rödel ich beim Bankdrücken mit meinen 32,5 kg rum. Na, kommt Zeit, kommt bestimmt auch mehr Kraft.

 

August 2007
Gut beraten stieg ich dann so im Juli 2007 mit 3x10 Wiederholungen in den WKM Plan ein. Mit diesem Zweiersplit schaffen wir es meistens, den Körper eineinhalb Mal in der Woche mit Kraft zu durchfluten. Einen Tag Kniebeugen, Bankdrücken und Klimmzüge (grauenhaft, Klimmzüge sind echt eine Schinderei) und am zweiten Tag Kreuzheben, Rudern und Frontdrücken. Und noch immer steigert sich mit diesem Grundlagenplan die Kraft von Woche zu Woche ein bisserl. Nur mit dem Kreuzheben haben wir im Juni schon angefangen, stand doch der Moosbummerl-Cup bevor. Mal sehen, wie das bis Weihnachten aussieht, dann dürfte es Zeit für eine Volumenerhöhung sein.

 

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Ein richtiges Moosbummerl hat natürlich ein sehr bewegtes Leben. Lest doch mal rein...

Moosbummerls Reise
Dies ist die Geschichte vom Moosbummerl. Aber wer ist denn das Moosbummerl, werden Sie fragen? Nun, das Moosbummerl ist ein kleiner Troll. Klein - nein, so stimmt es nicht – für Trollverhältnisse ist er eher groß, aber vor allem ist er stark, sehr stark ist er...hier geht´s ins Land der Hünen


Moosbummerl und die Wolpertinger
So alles in allem, das haben Sie ja schon erfahren, geht das Leben im Dachauer Moos seinen ruhigen und gemütlichen Gang. Nur ab und an passieren Dinge, die einem das Gemüt mächtig in Aufruhr bringen können. Um dann noch völlig gelassen zu reagieren, dazu braucht es die Nerven eines echten Moosbummerls und einen wahren Freund. Aber lassen sie mich von Anfang an erzählen


Die abenteuerliche Heimreise
Ab und an, das wissen Sie ja bereits, kann man das Moosbummerl bei einem Wettkampf der Hünen treffen. So war es auch an diesem Tag. Mit seinen Gefährten hatte sich das Moosbummerl den ganzen Tag beim Steinhochwurf vergnügt. Als sie am Abend das Zelt in ausgelassener Stimmung verließen und sich auf den Heimweg machen wollten, passierte diese Geschichte...


Moosbummerl und die Fitnessbude
Die nächsten Tage waren für das Moosbummerl langweilig. Egal, mit wem er ratschen wollte, jeder hatte keine Zeit. Abend für Abend saß er in seinem Baumstamm. Nicht mal im Wirtshaus war jemand anzutreffen. Nicht mal nen Russ gabs, weil der Wirt den Ausschank zugemacht hatte. Wird es tatsächlich ein trauriger Geburtstag?



 


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